Startschuss für MaMpf-Back: Das heiQuality-Programm Lehre fördert MaMpf

HeiQuality, das interne Qualitätsmanagementsystems der Universität Heidelberg, fördert Projekte zur Verbesserung der Lehre. Aus diesem Programm konnte das MaMpf-Team erfolgreich Mittel zur Realisierung eines niederschwelligen Instant-Feedback-Systems für die asynchrone Lehre namens MaMpf-Back einwerben.

Im Zuge der Digitalisierung werden asynchrone Vorlesungsmaterialien – seien es Vorlesungsvideos oder ergänzende Materialien – auch nach Überwindung der Coronapandemie eine wichtige Rolle spielen. Einerseits können diese Medien den Lernprozess der Studierenden enorm bereichern, da sie flexibles, binnendifferenziertes und selbstreguliertes Lernen ermöglichen. Andererseits sind mit ihnen auch Schwierigkeiten und Herausforderungen verbunden. So fließen bei diesen Medien Informationen nur in eine Richtung: von den Lehrenden zu den Studierenden. Lehrende sehen und hören die Reaktionen der Studierenden nicht und können darum weder Verständnisprobleme erkennen noch auf sie eingehen. Klassische E-Learning-Plattformen und bisher auch MaMpf begegnen diesem Problem nur mit der Bereitstellung von Kommentarfunkionen und Diskussionsforen.

Die Erfahrung zeigt jedoch, dass das nicht reicht. Diese Feedbackmöglichkeiten werden hauptsächlich von einer kleinen Gruppe eher leistungsstärkerer Studierenden genutzt: Studierende, die Ungenauigkeiten gefunden haben; Studierende, die mehr wissen wollen; Studierende, die zumindest so viel verstanden haben, dass sie ihre Probleme artikulieren können und sich trauen, dazu einen Post zu verfassen. Aber die Studierenden mit den größten Verständnisschwierigkeiten erreicht man damit nicht.

Daher ist soll im Rahmen des Projekts MaMpf-Back eine sehr niederschwellige Feedbackmöglichkeit, ein „Emergency-Button“, entwickelt werden. Mit diesem sollen Studierende direkt im Videoplayer die Stellen, die ihnen Schwierigkeiten bereiten oder die sie gut finden, markieren und kommentieren können. Die Dozierenden sollen das Feedback direkt im Videoplayer erhalten und damit gezielt problematische Stellen identifizieren können. Diese Informationen können zeitnah aufgegriffen werden, etwa in vorlesungsbegleitenden Lernangeboten im Inverted-Classroom-Stil oder bei dem Konzipieren und Erstellen weiterer Materialien. Die beste Realisierung – Eingabemöglichkeiten für Studierenden sowie die Präsentation der Rückmeldungen für Dozierende aber auch Studierende – soll mithilfe regelmäßiger Evaluationen gefunden werden.

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